Uta von Naumburg – Namenspatronin unserer Schule

Uta von Naumburg – Namenspatronin unserer Schule

Projektidee
Im Rahmen unseres Schulprojekts „Uta von Naumburg – Namenspatronin unserer Schule“ haben alle 195 Schülerinnen und Schüler der Uta-Schule Naumburg das UNESCO-Welterbe Naumburger Dom erkundet. Im Mittelpunkt stand die berühmte Stifterfigur Uta von Ballenstedt, die nicht nur die Namensgeberin unserer Schule ist, sondern auch ein faszinierendes Zeugnis mittelalterlicher Kunst und Geschichte darstellt. Ziel war es, den Kindern einen altersgerechten und kreativen Zugang zu ihrer Namenspatronin, ihrer Zeit um 1000 nach Christus und der mittelalterlichen Bildhauerei zu ermöglichen.

Ziele
Das Projekt verfolgte mehrere Ziele:

Die Identifikation der Kinder mit ihrer Schule und deren Namensgeberin zu stärken
Wissen über das Leben und die Zeit Uta von Ballenstedts zu vermitteln
Die Besonderheiten des Naumburger Doms als Weltkulturerbe erfahrbar zu machen
Kreative und handwerkliche Kompetenzen durch praktische Aufgaben zu fördern
Die Hemmschwelle für den Besuch kultureller Orte zu senken und Teilhabe an regionaler Kultur zu ermöglichen

Umsetzung
In enger Zusammenarbeit mit der Kinderdombauhütte Naumburg und den Klassenlehrerinnen der Jahrgänge 1 bis 4 wurde für jede Klassenstufe ein eigenes kreatives Teilprojekt entwickelt:

Klasse 1: Gestaltung der Dom-Silhouette als Glasmosaik
Klasse 2: Anfertigung von Broschen nach dem Vorbild der Stifterfiguren
Klasse 3: Herstellung von Leder-Lesezeichen mit mittelalterlichen Mustern
Klasse 4: Bearbeitung von Steinblöcken mit Pflanzenornamenten
Alle Projekte wurden durch eine kindgerechte Führung im Naumburger Dom ergänzt, bei der die Kinder die Architektur und Geschichte hautnah erleben konnten. Die entstandenen Kunstwerke werden dauerhaft im Schulhaus und Schulgarten ausgestellt und erinnern so langfristig an das Projekt.

Lernerfahrungen
Die Kinder haben nicht nur den Naumburger Dom und seine Besonderheiten kennengelernt, sondern auch einen Einblick in das Leben im Mittelalter, die Arbeit der Zünfte und die Bedeutung von Handwerk und Kunst erhalten. Sie konnten sich praktisch mit Materialien wie Glas, Leder und Stein auseinandersetzen und eigene kreative Ideen umsetzen. Das Projekt hat dazu beigetragen, kulturelle Bildung erlebbar zu machen und die Kinder für das regionale Erbe zu begeistern.

Warum auch an Ihrer Schule?
Ein solches Projekt verbindet auf einzigartige Weise Sachunterricht, Kunst, Geschichte und regionale Identität. Es fördert Kreativität, handwerkliche Fähigkeiten und kulturelle Teilhabe. Gerade in einer Zeit, in der außerschulische Lernorte und praktische Erfahrungen immer wichtiger werden, bietet ein Projekt wie dieses die Chance, Schülerinnen und Schüler nachhaltig für ihre Heimat und deren Geschichte zu begeistern. Die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern wie Museen oder Werkstätten eröffnet neue Perspektiven und stärkt die Schulgemeinschaft. Wir empfehlen allen Schulen, ähnliche Projekte zu initiieren und so das kreative Potential ihrer Schülerinnen und Schüler zu entfalten!

Anzahl der Schüler: auf Anfrage
Zielgruppe: Grundschule
Dauer: auf Anfrage
Kosten: auf Anfrage
Ort: Grundschule UTA-Schule, Schönburger Straße 20, 06618 Naumburg

Schule:

Kontakt:
Garnet Meiß, Schulleiterin
Schönburger Straße 20
06618 Naumburg

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